Ultraschall ist eine fortschrittliche medizinische Technologie und aufgrund seiner guten Richtungsgenauigkeit ein gängiges Diagnoseverfahren. Man unterscheidet verschiedene Ultraschallverfahren, darunter das A-Verfahren (oszilloskopisch), das B-Verfahren (bildgebend), das M-Verfahren (Echokardiographie), das Fächerverfahren (zweidimensionale Echokardiographie) und das Doppler-Verfahren. Das B-Verfahren lässt sich wiederum in drei Kategorien unterteilen: Linien-, Fächer- und Bogen-Ultraschall. Das Fächerverfahren zählt somit zum B-Verfahren.
Eine Typmethode

Die A-Typ-Methode wird häufiger angewendet, um anhand der Amplitude, Anzahl und Abfolge der Wellen auf dem Oszilloskop festzustellen, ob pathologische Läsionen vorliegen. Sie ist zuverlässiger bei der Diagnose von Hirnhämatomen, Hirntumoren, Zysten, Brustödemen und Bauchschwellungen, Frühschwangerschaften, Blasenmolen und anderen Aspekten.
Methode vom Typ B

Die B-Typ-Röntgenuntersuchung ist die am häufigsten angewandte Methode und liefert vielfältige Querschnittsbilder der menschlichen Organe. Sie hat sich als sehr effektiv in der Diagnostik von Gehirn, Auge (z. B. Netzhautablösung) und Orbita, Schilddrüse, Leber (z. B. zum Nachweis kleiner Leberkarzinome mit einem Durchmesser von weniger als 1,5 cm), Gallenblase und Gallenwegen, Bauchspeicheldrüse, Milz, in der Geburtshilfe, Gynäkologie, Urologie (Niere, Blase, Prostata, Hodensack), bei der Identifizierung von Raumforderungen im Bauchraum, intraabdominellen Gefäßerkrankungen (z. B. Aortenaneurysmen, Vena-cava-inferior-Thrombose) sowie Gefäßerkrankungen im Hals- und Extremitätenbereich erwiesen. Die Grafiken sind intuitiv und übersichtlich, sodass auch kleinere Läsionen leicht erkennbar sind. Erfahren Sie mehr überUltraschallgerät
Methode vom Typ M
Die M-Methode zeichnet die Veränderung des Echoabstands zwischen Sonde und Brustwand in Abhängigkeit von der Herzaktivität und der Aktivität anderer Körperstrukturen auf. Anhand dieser Kurvendarstellung lassen sich Herzwand, Kammerscheidewand, Herzhöhle, Herzklappen und weitere Strukturen klar erkennen. Zur Diagnose verschiedener Herzerkrankungen werden häufig zusätzlich EKG- und Herzgeräuschaufzeichnungen angefertigt. Bei bestimmten Erkrankungen, wie beispielsweise dem Vorhofmyxom, weist diese Methode eine sehr hohe Akzeptanzrate auf.
Veröffentlichungsdatum: 14. Februar 2022
